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FAQ

SCANADO

  • Warum sollte ich meine analogen Medien digitalisieren lassen?

    Drei Gründe, die sich mit jedem Jahr verstärken:

    • Materialverfall: Farbdias und Videokassetten verblassen und zersetzen sich über die Jahrzehnte – auch bei guter Lagerung. Je länger gewartet wird, desto mehr geht verloren.
    • Abspielgeräte verschwinden: VHS-Rekorder, Dia-Projektoren, MiniDV-Camcorder und Super-8-Projektoren werden seit Jahren nicht mehr produziert. Gebrauchte Geräte werden seltener und teurer oder gar nicht mehr reparierbar.
    • Zugänglichkeit: Digitale Dateien lassen sich beliebig teilen, auf jedem Gerät abspielen und bequem archivieren. Ein Familienvideo auf USB-Stick erreicht die Enkelin per WhatsApp in Sekunden – eine VHS-Kassette im Keller nie.

    Sobald ein Band einmal vollständig zerfallen ist, sind die Aufnahmen unwiederbringlich verloren. Die Digitalisierung sollte daher nicht unnötig aufgeschoben werden.

  • Was passiert mit meinen Originalen nach der Digitalisierung?

    Standardmäßig erhalten Sie Ihre Original-Medien zurück – sicher verpackt, in derselben Reihenfolge und Sortierung, in der Sie sie uns eingesendet haben.

    Wenn Sie auf die Rücksendung verzichten möchten, bietet SCANADO eine fachgerechte, datenschutzkonforme Vernichtung an:

    • Ihre Medien werden mindestens einen Monat sicher aufbewahrt, nachdem Sie Ihre digitalisierten Dateien erhalten haben.
    • Erst nach Ihrer ausdrücklichen Freigabe (z. B. per E-Mail) oder nach Ablauf dieser Frist ohne Widerspruch werden die Originale unwiderruflich vernichtet.
    • Die Vernichtung erfolgt datenschutzkonform nach DIN 66399 – Sie erhalten auf Wunsch eine Bestätigung.

    So sparen Sie Versandkosten und haben die Gewissheit, dass Ihre Medien ordnungsgemäß entsorgt werden.

  • Wie kontaktiere ich SCANADO?

    Am schnellsten und zuverlässigsten erreichen Sie uns per E-Mail:

    📧 service@scanado.at

    Für Fragen zu einem laufenden Auftrag nutzen Sie bitte die Rückfrage-Funktion im Kundenportal – dort sind die Informationen zu Ihrem Auftrag direkt verfügbar, und wir können gezielt antworten, ohne dass Sie Auftragsnummern heraussuchen müssen.

    → Weitere Kontaktmöglichkeiten: Kontakt und Anfahrt

  • Welche Medienformate digitalisiert SCANADO?

    SCANADO digitalisiert das komplette Spektrum analoger Medien aus Haushalt, Familie und Archiv:

    Sollten Sie ein Format haben, das hier nicht aufgeführt ist: Fragen Sie uns an. Auch exotische Formate lassen sich in vielen Fällen bearbeiten.

  • Wer ist SCANADO?

    SCANADO ist ein spezialisiertes Fachlabor für die Digitalisierung analoger Medien mit Sitz in München. Wir bewahren Erinnerungen und sichern Dias, Negative, Fotos, Schmalfilme, Videokassetten, Glasplatten und Sonderformate in höchster Qualität für die Zukunft.

    Als Fachlabor arbeiten wir mit professioneller Scannertechnik, IT-gestützten Workflows und manueller Qualitätskontrolle. Kunden reichen vom Privathaushalt, der Familienerinnerungen retten möchte, bis zu Archiven, Museen und Medienunternehmen, die ganze Bestände digitalisieren lassen.

  • Wo sitzt SCANADO?

    SCANADO sitzt in München. In unseren Labor-Räumen findet die gesamte Digitalisierung statt – wir geben keine Medien an Subunternehmer oder ausländische Dienstleister weiter.

    Die meisten Aufträge kommen per DHL oder über unseren hauseigenen Kurier zu uns. Kunden aus der Region München können ihre Medien auch persönlich vorbeibringen. Die komplette Bearbeitung erfolgt ausschließlich in Deutschland.

    Kontakt und Anfahrt

  • Wie schützt SCANADO meine Medien während der Digitalisierung?

    Ihre Medien und die daraus entstehenden digitalen Dateien werden bei uns mit mehrfach abgesicherten Prozessen geschützt:

    • Keine Weitergabe an Dritte: Alle Medien werden ausschließlich in unserem Münchner Labor bearbeitet – keine externen Dienstleister, kein Auslandsversand.
    • Zugangsgesicherte Räume: Nur autorisierte Mitarbeiter haben Zugang zu den Arbeitsbereichen, in denen Ihre Originale gelagert sind.
    • DSGVO-konforme Datenverarbeitung: Ihre digitalen Dateien werden auf verschlüsselten Servern in Deutschland gespeichert und nur für den vereinbarten Auftrag verarbeitet.
    • Keine Nutzung Ihrer Inhalte: Wir verwenden Ihre Bilder nicht für Marketing, Training von KI-Systemen oder andere Zwecke – die Dateien gehören Ihnen.
    • Sicherer Transport: Für besonders wertvolle oder empfindliche Bestände bieten wir unseren hauseigenen Kurierdienst an.

    Details zur Datenverarbeitung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

  • Wie lange dauert die Digitalisierung meiner Medien?

    Die aktuelle Bearbeitungszeit liegt derzeit bei etwa 10 Tagen ab Eingang Ihrer Medien im Labor. Dies ist ein Schätzwert basierend auf unserer aktuellen Auslastung – keine Garantie.

    Abweichungen können entstehen bei:

    • Außergewöhnlich großen Beständen (mehrere tausend Medien).
    • Zusätzlichem Reparatur-Aufwand bei beschädigten Videokassetten oder Filmen.
    • Saisonalem Andrang vor Weihnachten und zum Jahresende.

    Den aktuellen Fortschritt Ihres Auftrags können Sie jederzeit im Kundenportal einsehen.

  • Was macht SCANADO anders als andere Anbieter?

    Vier Unterschiede, die SCANADO von Drogeriemarkt-Dienstleistern und Billig-Anbietern abheben:

    • Fachlabor statt Zwischenhändler: Ihre Medien werden direkt bei uns bearbeitet. Kein Umweg über externe Digitalisierer wie bei dm, Rossmann oder CEWE.
    • Professionelle Laborscanner: Wir arbeiten mit kalibrierten Noritsu-Laborscannern und spezialisierten Film-Abtastern – keine Consumer-Geräte.
    • Qualitätsversprechen: Bei technischen Mängeln bearbeiten wir kostenlos nach oder erstatten den Preis. Klar definiert, keine versteckten Klauseln.
    • Transparente Live-Preise: Unsere Preise werden tagesaktuell aus unserem Preissystem gezogen und auf der Website angezeigt. Keine Mondpreise, keine Lockangebote, Staffelrabatte sind automatisch im Konfigurator sichtbar.
  • Kann ich den Fortschritt meines Auftrags verfolgen?

    Ja, jeder Auftrag bekommt einen eigenen Zugang zu unserem Kundenportal unter mein.scanado.de. Dort sehen Sie jederzeit:

    • Aktueller Workflow-Status – von Eingang über Digitalisierung bis zum Versand.
    • Download Ihrer digitalisierten Dateien – sobald die Bearbeitung abgeschlossen ist.
    • Rechnungen und Belege als PDF.
    • Paket-Tracking für Hin- und Rückversand.
    • Rückfragen an uns – Fragen zu Ihrem Auftrag direkt im Portal stellen.

    Die Zugangsdaten erhalten Sie automatisch per E-Mail, nachdem Ihre Bestellung bei uns eingegangen ist.

Dias digitalisieren

  • Welche Auflösung für Dias – 3.900, 5.000 oder 6.200 dpi?

    Standard 3.900 dpi reicht für 99 % aller Kleinbild-Dias. Höhere Auflösungen sind nur bei Profi-Filmen oder Großformaten sinnvoll.

    • 3.900 dpi (Standard): ca. 5.700 × 3.800 px – ideal für Bildschirm, Fotobuch, Druck bis A3
    • 5.000 dpi (Premium): ca. 7.300 × 4.900 px – für hochwertige Diafilme (Velvia, Provia) und große Drucke
    • 6.200 dpi (Maximum): ca. 9.000 × 6.000 px – Archivqualität, Ausreizen von Kodachrome / Profi-Filmen

    Mehr Details im Ratgeber: Die richtige Auflösung.

  • Kodachrome-Dias digitalisieren – was muss man beachten?

    Kodachrome-Filme haben eine außergewöhnliche Farbtiefe und Langlebigkeit, stellen aber besondere Anforderungen an die Digitalisierung. Wir scannen Kodachrome auf unseren Noritsu-Laborscannern mit angepasstem Farbprofil, damit die typischen Rot- und Cyan-Töne korrekt erfasst werden.

    Empfehlung: 5.000 dpi oder 6.200 dpi, damit die feine Auflösung der Kodachrome-Emulsion voll ausgeschöpft wird. Eine Vorreinigung ist sinnvoll, da Kodachrome statisch lädt und Staub anzieht.

  • Glaslose Dias und gerahmte Dias – ist die Digitalisierung gleich?

    Beide Varianten werden bei uns auf demselben Noritsu-Scanner digitalisiert – der Preis ist identisch. Glaslose Dias (Kunststoff-/Pappierrahmen) sind unkompliziert. Glasdias (Dia mit Deckglas) bringen oft Newtonringe oder Schmutz zwischen den Glasplatten mit.

    Wir reinigen das Diapositiv nicht aus dem Glasrahmen – falls Sie maximale Qualität wollen, lohnt es sich, die Dias vorher selbst aus dem Glas zu nehmen. Wölbungen bei glaslosen Dias sind kein Problem; unsere Scanner gleichen das automatisch aus.

  • Dias scannen oder abfotografieren – was ist besser?

    Scannen ist bei Dias fast immer die bessere Wahl. Die Gründe:

    • Gleichmäßige Durchleuchtung: Der Scanner leuchtet jedes Dia mit identischer Farbtemperatur aus. Beim Abfotografieren variiert das Licht je nach Raum und Tageszeit.
    • Perfekt rechtwinklig: Der Scanner erfasst das Dia ohne Perspektivfehler. Bei der Kamera müssen Objektiv und Dia exakt parallel ausgerichtet sein, sonst entstehen Verzerrungen.
    • Kratzerentfernung: Digital ICE und andere Infrarot-Verfahren gibt es nur beim Scannen.
    • Konsistente Auflösung: Ein Scanner liefert bei jedem Dia die gleiche Pixelzahl. Bei der Kamera variiert der Ausschnitt minimal, die Auflösung ist dadurch ungleich.

    Das Abfotografieren ist schneller (bis zu 500 Dias pro Stunde), erreicht aber nicht die Archivqualität eines professionellen Scans.

  • Wie lagert man Dias richtig?

    Dias sind gut lagerbar, wenn ein paar Grundregeln beachtet werden:

    • Kühl und trocken: 10-20 °C bei 30-50 % relativer Luftfeuchte. Kellerräume sind meist zu feucht, Dachböden zu heiß.
    • Dunkel: Licht – besonders UV – lässt Farben verblassen. Aufbewahrung in geschlossenen Magazinen, Schubladen oder Archivboxen.
    • Säurefreie Hüllen: Polyester (Mylar, Hostaphan) oder P.A.T.-zertifiziertes Papier. PVC-Hüllen vermeiden – sie geben Weichmacher ab und greifen die Emulsion an.
    • Aufrecht lagern: Dias nicht flach stapeln, sondern senkrecht in Magazinen oder Sortier-Boxen.
    • Jahresklima stabil halten: starke Schwankungen zwischen Sommer und Winter sind schädlicher als eine konstante Wärmeperiode.

    Selbst unter Ideal-Bedingungen altern Dias – Farbdias verblassen nach 30-50 Jahren sichtbar, Schwarz-Weiß-Dias sind deutlich langlebiger. Die sicherste Archivierung ist die Digitalisierung.

  • Welche Dia-Formate digitalisiert SCANADO?

    SCANADO digitalisiert alle gängigen Dia-Formate:

    • Kleinbild-Dias (36×24 mm, das klassische Amateurformat aus Kleinbildkameras).
    • Mittelformat-Dias (6×6, 6×7, 6×9 cm) – siehe Mittelformat digitalisieren.
    • Großformat-Dias (bis 13×18 cm) – siehe Großformat digitalisieren.
    • Sonderformate wie Pocket 110 oder Instamatic 126 – siehe Sonderformate digitalisieren.
    • Glasgerahmte Dias – werden bei Bedarf zur Digitalisierung aus den Rahmen genommen (ohne Aufpreis).

    Nicht sicher, welches Format Sie haben? Einfach das Auftragsformular ausfüllen und die Dias einsenden – wir identifizieren das Format und berechnen den entsprechenden Preis.

  • Was ist ein Dia-Magazin und digitalisiert ihr gerahmte Dias?

    Ein Dia-Magazin ist der Aufbewahrungsbehälter, der Dias in einer festen Reihenfolge für den Diaprojektor bereitstellt. Es gibt viele unterschiedliche Systeme: Universalmagazin DIN 108, Paximat-Magazine (Braun), LKM (Leica-Kindermann), CS-Magazine (Agfa), Revue-Magazine – jedes mit anderen Maßen und Rahmenbreiten.

    SCANADO digitalisiert Dias direkt aus allen gängigen Magazinen – die Sortierung bleibt erhalten, und Sie bekommen das Magazin nach der Digitalisierung ohne Veränderungen zurück. Auch glasgerahmte und extra-dicke Dias werden problemlos bearbeitet.

    Mehr Details zu den verschiedenen Magazin-Typen und Rahmen-Systemen im ausführlichen Ratgeber:

    Der große Diamagazin-Guide

  • Wie lässt man Dias digitalisieren?

    Der Ablauf bei SCANADO in vier Schritten:

    1. Auftrag online konfigurieren – Anzahl der Dias, Qualitätsstufe und Lieferform wählen.
    2. Dias einsenden – per kostenlosem DHL-Abholservice, eigenhändig als Paket oder über den SCANADO-Kurier in München.
    3. Digitalisierung im Fachlabor – jedes einzelne Dia wird auf unseren Laborscannern erfasst, farblich kalibriert und qualitätsgeprüft.
    4. Lieferung – digitale Dateien als Download, USB-Stick oder Festplatte. Die Original-Dias kommen sicher verpackt zurück.

    Die Dias bleiben während des gesamten Prozesses zusammen in ihren Originalmagazinen oder -kassetten, damit die Sortierung erhalten bleibt.

  • Was kostet es, Dias digitalisieren zu lassen?

    Bei SCANADO starten die Preise für die Digitalisierung eines Dias ab --- pro Bild. Der Endpreis hängt von der Qualitätsstufe (Standard 3.900 dpi, Premium 5.000 dpi oder Archiv 6.200 dpi) und der gewünschten Ausgabeform ab. Mengenrabatte kommen automatisch zum Zug: ab 1.000 Dias sinkt der Stückpreis, ab 3.000 und 5.000 nochmals deutlich. Den konkreten Preis berechnet der Konfigurator in wenigen Sekunden.

  • Kann man bei dm, Rossmann oder CEWE Dias digitalisieren lassen?

    dm, Rossmann und CEWE bieten keinen eigenen Digitalisierungsservice für Dias an. Aufträge werden an externe Dienstleister weitergegeben, der Drogeriemarkt ist nur Annahmestelle. Die Qualität und der Ablauf liegen außerhalb der Einflusssphäre des Händlers.

    Ein spezialisiertes Fachlabor wie SCANADO bietet dagegen:

    • Direkten Ansprechpartner bei Rückfragen.
    • Höhere Auflösungen (bis 6.200 dpi im Archiv-Modus).
    • Transparente Preise mit Staffelrabatten, keine Zwischenhändler-Aufschläge.
    • Qualitätsversprechen bei technischen Mängeln – kostenlose Nachbearbeitung oder Erstattung.
  • Wie schneidet SCANADO in Tests ab?

    Testen Sie uns – damit wir Ihr Testsieger sind.

    Statt uns mit generischen Test-Siegeln zu schmücken, setzen wir auf echte Kundenstimmen. Unsere Kunden schätzen unsere Arbeit mit 4,7 von 5 Sternen.

    Überzeugen Sie sich selbst: Starten Sie mit einer kleinen Testbestellung, prüfen Sie die Qualität unseres Fachlabors und entscheiden Sie dann, ob Sie Ihren gesamten Bestand digitalisieren lassen möchten. Unser Qualitätsversprechen gilt für jede einzelne Digitalisierung.

  • Kann man Dias selbst digitalisieren?

    Grundsätzlich ja – mit einem Diascanner, einem Flachbettscanner mit Durchlichteinheit oder durch Abfotografieren mit Spiegelreflex-Kamera und Makro-Objektiv. In der Praxis stehen drei Hürden im Weg:

    • Hohe Ausrüstungskosten: Ein guter Diascanner (Reflecta, Plustek) kostet 300-800 EUR – für wenige hundert Dias wirtschaftlich selten sinnvoll.
    • Zeitaufwand: Mit Amateur-Scannern dauert ein Dia rund 1-3 Minuten inklusive Farbkorrektur. Bei 1.000 Dias sind das 20-50 Stunden Arbeit.
    • Qualität: Kratzerentfernung (Digital ICE), Farbkalibrierung und ausreichend hohe Auflösung erreichen Amateur-Scanner nur bedingt.

    Für wenige Dias lohnt sich der Selbstbau-Weg. Ab etwa 200 Dias ist ein Fachlabor meist günstiger und liefert ein besseres Ergebnis.

  • Wie werden Dias am besten digitalisiert?

    Die professionelle Methode ist der Durchlicht-Scan auf einem speziellen Dia-Laborscanner. Dabei wird das Dia von hinten mit kalibriertem Licht beleuchtet und von vorne pixelweise erfasst. Wichtige Qualitätsfaktoren:

    • Mindestauflösung 3.000 dpi – damit das Filmkorn des Originals nicht zu Pixeln verzerrt wird. SCANADO scannt standardmäßig mit 3.900 dpi, im Archiv-Modus mit 6.200 dpi.
    • Farbkalibrierung mit IT8-Target – sorgt für neutrale, konsistente Farbwiedergabe.
    • Kratzer- und Staubentfernung (Digital ICE bei Farbfilm, manuelle Retusche bei Schwarz-Weiß).
    • Keine JPG-Komprimierung bei der Aufnahme – das Original wird verlustfrei als TIFF erfasst und erst für die Auslieferung konvertiert.

    Das Abfotografieren mit Spiegelreflex-Kamera kann eine Alternative sein, erreicht aber Farbtreue und Randschärfe eines Laborscans nur mit sehr guter Ausrüstung und viel Einarbeitung.

Negative digitalisieren

  • Wie lässt man Negative digitalisieren?

    Der Ablauf bei SCANADO in vier Schritten:

    1. Auftrag online konfigurieren – Anzahl der Negative, Qualitätsstufe (Eco, Standard oder Premium) und Lieferform wählen.
    2. Negative einsenden – in Originalhüllen (Schnittstreifen), im Umschlag oder als Rollfilm. Auch zusammen mit alten Fotoabzügen aus der Fototasche vom Labor – wir digitalisieren dann nur die Negative.
    3. Digitalisierung im Fachlabor – jedes einzelne Negativ wird auf unseren Laborscannern erfasst, invertiert, farblich kalibriert und qualitätsgeprüft.
    4. Lieferung – digitale Dateien als Download, USB-Stick oder Festplatte. Die Original-Negative kommen sicher verpackt zurück.

    Die Sortierung der Negativstreifen bleibt während des gesamten Prozesses erhalten – Sie bekommen die Bilder in derselben Reihenfolge zurück, in der Sie uns die Streifen geschickt haben.

  • Was kostet es, Negative zu digitalisieren?

    Bei SCANADO starten die Preise für die Digitalisierung eines Negativs ab --- pro Bild. Der Endpreis hängt von der Qualitätsstufe (Eco 1.060 dpi, Standard 2.100 dpi, Premium 4.600 dpi) und der gewünschten Ausgabeform ab. Mengenrabatte bei größeren Beständen sind automatisch eingerechnet – den konkreten Preis berechnet der Konfigurator in wenigen Sekunden.

  • Kann man bei dm, Rossmann oder CEWE Negative digitalisieren lassen?

    dm, Rossmann und CEWE bieten keinen eigenen Digitalisierungsservice für Negative an. Aufträge werden an externe Dienstleister weitergegeben, der Drogeriemarkt ist nur Annahmestelle. Die Qualität und der Ablauf liegen außerhalb der Einflusssphäre des Händlers.

    Ein spezialisiertes Fachlabor wie SCANADO bietet dagegen:

    • Direkten Ansprechpartner bei Rückfragen.
    • Höhere Auflösungen (bis 4.600 dpi im Premium-Modus) auf kalibrierten Laborscannern.
    • Transparente Preise mit Staffelrabatten, keine Zwischenhändler-Aufschläge.
    • Qualitätsversprechen bei technischen Mängeln – kostenlose Nachbearbeitung oder Erstattung.
  • Kann man alte Negative noch entwickeln lassen?

    Wichtiger Unterschied: Entwickeln (Chemie-Prozess belichteter, aber noch unentwickelter Filmrollen) und Digitalisieren (Scan bereits entwickelter Negative) sind zwei verschiedene Dinge.

    SCANADO bietet ausschließlich die Digitalisierung bereits entwickelter Negative an. Sobald Ihre Filme einmal entwickelt wurden – egal ob vor 50 Jahren oder letzte Woche – können wir sie digitalisieren.

    Wenn Sie noch unentwickelte Filmrollen haben (versiegelt, belichtet aber nie ins Labor gegeben), wenden Sie sich an ein spezialisiertes Entwicklungslabor. Einige Labore entwickeln auch abgelaufene oder sehr alte Filme – die Ergebnisse sind allerdings schwer vorhersehbar, denn die Chemie auf den Filmen altert mit.

  • Welche Negative-Formate digitalisiert SCANADO?

    SCANADO digitalisiert alle gängigen Negativ-Formate:

    • Kleinbild-Negative (36×24 mm) – das klassische Amateur-Filmformat aus Kleinbildkameras (Canon, Nikon, Minolta etc.). Ob als Schnittstreifen in Hüllen, als Einzelbilder oder als Rollfilm – wir digitalisieren alle Varianten.
    • Mittelformat-Negative (6×4,5 bis 6×9 cm) – siehe Mittelformat digitalisieren.
    • Großformat-Negative (9×12 bis 13×18 cm) – siehe Großformat digitalisieren.
    • Glasnegative aus historischen Beständen – siehe Glasplatten digitalisieren.
    • Sonderformate wie Pocket 110, APS oder Instamatic 126 – siehe Sonderformate digitalisieren.

    Schwarz-Weiß-Negative und Farb-Negative werden in allen Formaten bearbeitet.

  • Negative scannen oder abfotografieren – was ist besser?

    Scannen ist bei Negativen fast immer die bessere Wahl. Die Gründe:

    • Gleichmäßige Durchleuchtung: Der Scanner leuchtet jedes Negativ mit identischer Farbtemperatur aus. Beim Abfotografieren variiert das Licht.
    • Perfekte Invertierung: Der Scanner korrigiert den orangen Maskenfarbstich automatisch – beim Abfotografieren ist die Farbkorrektur ein eigenes Projekt.
    • Kratzerentfernung: Digital ICE und andere Infrarot-Verfahren funktionieren nur beim Scannen und entfernen Kratzer und Staub automatisch.
    • Konsistente Auflösung: Ein Scanner liefert bei jedem Negativ die gleiche Pixelzahl – beim Abfotografieren variiert der Ausschnitt.

    Das Abfotografieren kann eine Notlösung sein, wenn kein Scanner verfügbar ist – es erreicht aber nicht die Archivqualität eines professionellen Scans.

  • Kann man Negative selbst digitalisieren?

    Grundsätzlich ja – mit einem Filmscanner, einem Flachbettscanner mit Durchlichteinheit oder einer Spiegelreflex-Kamera mit Makro-Objektiv und Durchleucht-Aufsatz. In der Praxis stehen drei Hürden im Weg:

    • Hohe Ausrüstungskosten: Ein guter Filmscanner (Plustek, Reflecta) kostet 300-800 EUR. Für wenige hundert Negative wirtschaftlich selten sinnvoll.
    • Zeitaufwand: Mit Amateur-Scannern dauert ein Negativ 1-3 Minuten inklusive Farbkorrektur. Bei 1.000 Negativen sind das 20-50 Stunden Arbeit.
    • Farbkorrektur: Die Orange-Maske eines Farbnegativs richtig zu invertieren ist anspruchsvoll. Amateur-Software liefert oft unnatürliche Farben.

    Für wenige Filmstreifen lohnt sich der DIY-Weg. Ab etwa 200 Negativen ist ein Fachlabor meist günstiger und liefert ein besseres Ergebnis.

  • Wie werden Negative am besten digitalisiert?

    Die professionelle Methode ist der Durchlicht-Scan auf einem spezialisierten Laborscanner. Dabei wird das Negativ von hinten mit kalibriertem Licht beleuchtet, von vorne pixelweise erfasst und softwareseitig invertiert. Wichtige Qualitätsfaktoren:

    • Ausreichende Auflösung: Kleinbild-Negative brauchen mindestens 2.000 dpi, damit das Filmkorn nicht zu Pixeln verzerrt wird. SCANADO scannt je nach Qualitätsstufe mit 1.060, 2.100 oder 4.600 dpi.
    • Automatische Maskenkorrektur: Der orange Maskenfarbstich von Farbnegativen wird softwareseitig neutralisiert, ohne dass die Bildfarben verloren gehen.
    • Kratzer- und Staubentfernung (Digital ICE bei Farbfilm, manuelle Retusche bei Schwarz-Weiß).
    • Verlustfreie Erfassung: Das Original wird als TIFF oder hochwertige JPG-Datei ausgeliefert.

    SCANADO verwendet Noritsu-Laborscanner, die auch in Profi-Fotolaboren zum Standard gehören.

  • Wie lagert man Negative richtig?

    Negative sind bei richtiger Lagerung erstaunlich langlebig – einige Schwarz-Weiß-Negative aus den 1920er Jahren sind heute noch in einwandfreiem Zustand. Die wichtigsten Regeln:

    • Kühl und trocken: 10-20 °C bei 30-50 % relativer Luftfeuchte. Kellerräume sind meist zu feucht (Schimmelgefahr), Dachböden zu heiß.
    • Dunkel und staubfrei: Aufbewahrung in geschlossenen Archivboxen oder Ordnern.
    • Säurefreie Hüllen: Polyester (Mylar, Hostaphan) oder P.A.T.-zertifiziertes Papier. PVC-Hüllen unbedingt vermeiden – sie geben Weichmacher ab und greifen die Emulsion an.
    • Flach oder aufrecht lagern, nicht geknickt oder gerollt.
    • Stabile Klima-Bedingungen: starke Schwankungen zwischen Sommer und Winter sind schädlicher als eine konstante Wärmeperiode.

    Selbst unter idealen Bedingungen verblassen Farbnegative schneller als Schwarz-Weiß-Negative. Die sicherste Archivierung ist die Digitalisierung – einmal als Datei gesichert, verliert das Bild keine Qualität mehr.

  • Ich habe Negative und Fotoabzüge zusammen – was sende ich ein?

    Wenn Sie die Originalnegative noch haben, schicken Sie am besten nur die Negative ein. Der Scan eines Negativs liefert immer ein besseres Ergebnis als der Scan des daraus belichteten Fotoabzugs:

    • Mehr Details direkt vom Original, ohne Zwischenstufe Papier.
    • Keine Papiertextur, keine Gilbspuren oder Oberflächen-Reflexionen.
    • Originalfarben, wie sie vom Film tatsächlich festgehalten wurden – nicht wie sie der Laborist vor 40 Jahren beim Abzug interpretiert hat.
    • Günstiger pro Bild als der Fotoabzug-Scan in vergleichbarer Qualität.

    Sie können die Fotoabzüge trotzdem mit einsenden – zum Beispiel in der klassischen Fototasche vom Labor, in der Negative und Abzüge zusammen aufbewahrt wurden. Wir digitalisieren dann nur die Negative und schicken Ihnen die Abzüge unverändert zurück.

    Nur wenn Negative fehlen, nicht mehr auffindbar sind oder beschädigt wurden, ist der Fotoabzug-Scan die richtige Wahl: siehe Fotos digitalisieren.

Fotos digitalisieren

  • Polaroid-Fotos digitalisieren – geht das?

    Ja, wir digitalisieren Polaroids zum gleichen Preis wie Standard-Papierabzüge. Das Sofortbildmaterial wird auf unseren Noritsu-Scannern erfasst, der typische „Polaroid-Look“ mit weißem Rahmen und leichten Farbverschiebungen bleibt erhalten.

    Wichtig: Polaroids vergilben mit der Zeit und entwickeln teils chemische Veränderungen. Eine möglichst zeitnahe Digitalisierung empfehlen wir besonders, da der Zerfall nicht reversibel ist. Bitte einzeln in einer Hülle einsenden – kein Stapeln, da die Oberfläche kratzempfindlich ist.

  • Fotos kleben fest im Album – wie bekomme ich sie heraus?

    Klassische Selbstklebe-Alben („Magnetalben“) aus den 70er/80er Jahren sind berüchtigt: die Klebeschicht verhärtet, Fotos lassen sich kaum noch entfernen. Bitte nicht mit Gewalt abziehen – das Foto reißt fast immer.

    • Föhn-Methode: warme Luft (nicht heiß!) löst den Kleber meist nach 20-30 Sekunden
    • Zahnseide: vorsichtig zwischen Foto und Albumseite ziehen
    • Kühlschrank: 1 Stunde kühlen, dann oft leichter abziehbar

    Falls Fotos nicht zu lösen sind: senden Sie ganze Albumseiten ein, wir scannen sie als Großformat. Aktuell digitalisieren wir keine kompletten Fotoalben – einzelne Fotos sind aber kein Problem.

  • Schwarz-Weiß-Fotos – brauchen die eine andere Auflösung?

    Nein, die Auflösung wird gleich gewählt – wir scannen Schwarz-Weiß-Fotos in der gleichen Standardqualität wie Farbfotos (300/600 dpi je nach Wunsch). Allerdings nutzen wir bei S/W-Fotos einen angepassten Tonwert-Workflow, damit Mitteltöne und Schattenpartien optimal differenziert werden.

    Alte S/W-Fotos haben oft einen leichten Sepia- oder Cyan-Stich durch chemische Alterung. Auf Wunsch korrigieren wir das oder erhalten den authentischen Look des Originals. Bitte den Wunsch bei der Bestellung im Anmerkungsfeld angeben.

  • Wie kann ich alte Fotos digitalisieren?

    Drei Wege führen zum Ziel – jeder mit eigenen Vor- und Nachteilen:

    • Abfotografieren mit dem Smartphone: schnell und kostenlos, aber oft mit schiefer Perspektive, Spiegelungen und Farbverfälschungen.
    • Selbst scannen mit Haushaltsscanner: bessere Qualität als Smartphone, aber zeitaufwändig bei großen Mengen. Bei 200 Fotos schnell mehrere Stunden Arbeit.
    • Fachlabor wie SCANADO: professionelle Durchzug- oder Flachbettscanner, bildweise Qualitätskontrolle, einheitliche Farben – Sie schicken die Fotos einfach ein und bekommen die digitalen Dateien zurück.

    Für Privat-Archive mit wenigen Dutzend Fotos reicht oft der eigene Scanner. Ab etwa 100 Fotos rechnet sich der Fachlabor-Weg – vor allem bei empfindlichen, alten oder wertvollen Originalen.

  • Wie archiviere ich alte Fotos?

    Alte Papierfotos richtig lagern:

    • Kühl und trocken (unter 20 °C, Luftfeuchtigkeit unter 50 %).
    • Dunkel – kein direktes Sonnenlicht, kein starkes Kunstlicht.
    • Säurefrei – archivtaugliche Kartons oder Polyester-Hüllen verwenden, keine PVC-Folien.
    • Staubfrei – geschlossene Aufbewahrung in Alben oder Schachteln.
    • Nicht stapeln – Bilder können aneinander kleben, vor allem Farbfotos der 1970er/80er.

    Trotz optimaler Lagerung altern Fotos – Farbstiche, Gilb und Fleckenbildung sind irgendwann unvermeidlich. Die zuverlässigste Archivierung ist die Digitalisierung: Einmal als TIFF oder hochauflösendes JPG gesichert, lässt sich die Datei beliebig oft kopieren und verliert keine Qualität mehr.

  • Was kostet es, Fotos digitalisieren zu lassen?

    Bei SCANADO starten die Preise für die Digitalisierung eines Fotoabzugs ab --- pro Bild. Der Endpreis hängt von der Qualitätsstufe (Auflösung in DPI), der Bildgröße und der gewünschten Ausgabeform ab. Mengenrabatte bei größeren Beständen sind automatisch eingerechnet – den konkreten Preis berechnet der Konfigurator in wenigen Sekunden.

  • Fotos scannen oder abfotografieren – was ist besser?

    Scannen liefert in fast allen Fällen das bessere Ergebnis. Beim Scan wird das Bild gleichmäßig ausgeleuchtet, die Geometrie stimmt automatisch und die Farbwiedergabe ist kalibrierbar. Beim Abfotografieren kämpfen Sie dagegen mit:

    • Schiefer Perspektive – auch kleinste Winkelabweichungen führen zu Verzerrungen.
    • Spiegelungen vom Umgebungslicht auf glänzenden Fotoabzügen.
    • Farbverfälschungen durch Smartphone-Weißabgleich oder Kunstlicht.
    • Inkonsistenter Ausleuchtung – eine Bildseite heller als die andere.

    Das Abfotografieren kann bei wenigen Bildern eine Notlösung sein. Für Familienarchive oder wertvolle Bestände lohnt sich der Scan – im eigenen Flachbettscanner oder (ab rund 50 Fotos aufwärts) im Fachlabor.

  • Mit welcher Auflösung sollten Fotos digitalisiert werden?

    Die Auflösung hängt davon ab, was Sie mit den digitalen Bildern vorhaben:

    • 300 dpi: Für reine Bildschirm-Anzeige oder kleine Ausdrucke in Originalgröße.
    • 600 dpi: Standard für die meisten Anwendungen. Ausdrucke in doppelter Originalgröße problemlos möglich.
    • 1.200 dpi: Für Archivierung und spätere Bildbearbeitung. Ausschnittsvergrößerungen und großformatige Drucke bleiben scharf.
    • 2.400 dpi und höher: Sinnvoll bei sehr kleinen Originalen oder wenn stark hineingezoomt werden soll. Für normale Fotoabzüge Overkill – die Datei wird nur größer, nicht detaillierter.

    SCANADO bietet alle gängigen Auflösungsstufen an. Für private Familienarchive empfehlen wir in der Regel 600 bis 1.200 dpi – beste Balance zwischen Detail und Dateigröße.

  • Welches Dateiformat ist am besten – JPG oder TIFF?

    Beide Formate haben ihre Berechtigung:

    • JPG: Kleine Dateien, auf jedem Gerät lesbar, perfekt für Bildschirm-Anzeige und Teilen. Nachteil: Jedes Speichern komprimiert neu – mehrfache Bearbeitung reduziert die Qualität.
    • TIFF: Unkomprimiert, verlustfrei, ideal für Archivierung und nachträgliche Bildbearbeitung. Nachteil: Dateien sind 5-10× größer als JPG.

    Unsere Empfehlung für Privat-Archive: JPG in hoher Qualität (Stufe 10-12) reicht in den allermeisten Fällen. TIFF lohnt sich nur für Profis oder bei besonders wertvollen Originalen, die später noch nachbearbeitet werden sollen.

  • Kann man Fotos bei dm oder Rossmann digitalisieren lassen?

    dm, Rossmann und ähnliche Drogeriemärkte bieten keinen eigenen Digitalisierungsservice für Fotoabzüge an. Sie leiten Aufträge an externe Dienstleister weiter. Für die gleiche Qualität – in vielen Fällen sogar in höherer Auflösung – und ohne Umweg fahren Sie mit einem spezialisierten Fachlabor wie SCANADO besser: direkter Ansprechpartner, DHL-Abholung, transparente Preise und Qualitätsversprechen.

  • Was ist der Unterschied zwischen Durchzugscanner und Flachbettscanner?

    Bei SCANADO können Sie wählen, mit welchem Scanner-Typ Ihre Fotos digitalisiert werden. Beide haben Stärken und Grenzen:

    • Durchzugscanner: Schnell, wirtschaftlich bei großen Mengen, ideal für klassische Fotoabzüge in handelsüblichen Formaten (9×13, 10×15, 13×18 cm). Die Fotos werden nacheinander durch das Gerät gezogen und bildweise erfasst.
    • Flachbettscanner: Schonend, hochwertig, für empfindliche oder alte Schwarz-Weiß-Fotos, beschädigte Originale und Sondergrößen. Jedes Bild wird einzeln auf die Glasplatte gelegt – der Aufwand ist höher, aber das Ergebnis ist bei historischen Beständen deutlich besser.

    Unsere Empfehlung:

    • Klassische Farbabzüge in Standardformaten → Durchzugscanner.
    • Alte, empfindliche Schwarz-Weiß-Fotos → Flachbettscanner.
    • Hochglänzende Oberflächen mit starken Reflexionen → Flachbettscanner (beim Durchzug können Lichtreflexe stören).

    Noch besser als Fotoabzüge scannen: Negative scannen. Wenn Sie zu Ihren Abzügen noch die Originalnegative haben, ist der Scan der Negative immer qualitativ überlegen – mehr Details, keine Papiertextur, keine Vergilbung des Fotopapiers. Sie können uns Abzüge und Negative zusammen einsenden (z. B. in der klassischen Fototasche vom Labor) – wir digitalisieren dann nur die Negative und sparen Ihnen die doppelte Arbeit.

    → Mehr zu Negative digitalisieren lassen.

Mittelformat digitalisieren

  • Welche Mittelformat-Filme digitalisiert SCANADO?

    SCANADO digitalisiert alle gängigen Mittelformat-Filmtypen, die typischerweise auf 120er oder 220er Rollfilm aufgenommen wurden:

    • 6×4,5 cm („Sechs-Vierfünf“, z. B. Mamiya 645, Pentax 645)
    • 6×6 cm (Quadratformat, z. B. Rolleiflex, Hasselblad)
    • 6×7 cm (z. B. Pentax 67, Mamiya RB67)
    • 6×9 cm (klassisches Rollfilm-Format, Fuji GW690)
    • 6×12 und 6×17 cm Panorama (auf Anfrage)

    Sowohl Negative (Schwarz-Weiß und Farbe) als auch Dias (Diapositive) werden bearbeitet. Für Planfilme und Glasnegative gibt es jeweils eigene Services – siehe Großformat und Glasplatten digitalisieren.

  • Was kostet es, Mittelformat-Negative zu digitalisieren?

    Bei SCANADO starten die Preise für Mittelformat-Digitalisierung ab --- pro Bild. Der Endpreis hängt vom Filmformat (6×4,5 bis 6×9 cm), der Qualitätsstufe und der Ausgabeform ab. Mengenrabatte bei größeren Beständen sind automatisch eingerechnet – den konkreten Preis berechnet der Konfigurator in wenigen Sekunden.

  • Mit welcher Auflösung werden Mittelformat-Dias und -Negative digitalisiert?

    Mittelformat-Material wird bei SCANADO standardmäßig mit 2.300 dpi digitalisiert – das entspricht bei einem 6×6-Negativ etwa 5.400×5.400 Pixel oder rund 29 Megapixel. Diese Auflösung reicht für großformatige Ausdrucke bis DIN A2 und die meisten Archivierungszwecke.

    Für besonders hohe Ansprüche (Ausstellungsdrucke, Nachbearbeitung, Archiv-Masterdateien) bieten wir auch höhere Auflösungen an. Höhere dpi-Werte erhöhen jedoch nur dann die Detailtiefe, wenn das Originalmaterial entsprechend scharf belichtet ist – bei den meisten Amateur-Aufnahmen ist 2.300 dpi bereits oberhalb der Materialgrenze.

  • Was ist der Unterschied zwischen Kleinbild und Mittelformat?

    Kleinbild (36×24 mm) und Mittelformat (ab 6×4,5 cm) unterscheiden sich vor allem in der Bildgröße des Negativs oder Dias:

    • Kleinbild (KB): Bildfläche 8,6 cm² – der Standard im Amateurbereich seit den 1930er Jahren.
    • Mittelformat 6×6: Bildfläche 36 cm² – über 4× so groß wie ein Kleinbild-Negativ.
    • Mittelformat 6×9: Bildfläche 54 cm² – 6× so groß wie Kleinbild.

    Die größere Negativfläche führt zu feinerer Körnung, weicheren Farbverläufen und deutlich mehr Details – insbesondere bei Vergrößerungen. Profi-Fotografen und ambitionierte Amateure nutzten Mittelformat deshalb für Porträts, Landschaften und Architekturfotografie. Der Nachteil: größere Kameras, teureres Filmmaterial und weniger Bilder pro Rolle (bei 6×6 nur 12 Aufnahmen pro 120er Rollfilm statt 36 beim Kleinbild).

  • Was passiert mit den Originalen?

    Sie erhalten die Originale wieder zurück. Für die Rücksortierung in Archivtaschen können Extrakosten entstehen, da dies sehr Zeitintensiv ist. Alternativ erhalten Sie die Filmstreifen in Papierkuverts zurück.

Großformat digitalisieren

  • Welche Großformat-Negative und -Dias digitalisiert SCANADO?

    SCANADO digitalisiert alle gängigen Großformat-Materialien bis zu einer Bildfläche von rund 13×18 cm:

    • Großformat-Negative (9×12, 10×15, 13×18 cm)
    • Großformat-Dias und -Positive
    • Planfilm (Schwarz-Weiß und Farbe)

    Nicht enthalten sind Glasplatten und Glasnegative – diese werden separat in der Glasplatten-Digitalisierung bearbeitet.

  • Was kostet Großformat-Digitalisierung?

    Bei SCANADO starten die Preise für Großformat-Digitalisierung ab --- pro Bild. Der Endpreis hängt von der Bildgröße (9×12, 13×18 cm), der gewünschten Qualitätsstufe und der Ausgabeform ab. Den konkreten Preis berechnet der Konfigurator in wenigen Sekunden.

  • Mit welcher Auflösung werden Großformat-Dias digitalisiert?

    Großformat-Dias und -Negative werden wahlweise in 1.200 dpi (Premium) oder 2.400 dpi (Archiv) digitalisiert. Bei einer Bildfläche von 13×18 cm entspricht 2.400 dpi rund 12.000×17.000 Pixel – mehr als ausreichend für großformatige Ausdrucke oder Archivierung. 1.200 dpi reicht in den allermeisten Fällen für Bildschirm-Anzeige und Druck bis DIN A3.

  • Wie sollten empfindliche Großformat-Aufnahmen versendet werden?

    Großformat-Negative und -Dias sind empfindlich gegen Knicke und Druckstellen. Für den Versand empfehlen wir:

    • Stabile Verpackung (Karton mit Verstärkung), keine dünnen Briefumschläge.
    • Archivhüllen aus Polyester oder säurefreiem Papier für jedes Einzelbild.
    • Polstermaterial (Luftpolsterfolie, Zeitungspapier) zur Stoßdämpfung.
    • Kein Kontakt zwischen Bildern – Folien oder Zwischenlagen verwenden.

    Bei besonders wertvollen Originalen nutzen Sie am besten die DHL-Abholung mit Versicherung oder den persönlichen Kurier-Service in München.

Glasplatten & Glasnegative digitalisieren

  • Was sind Glasnegative und woher kommen sie?

    Glasnegative (auch „Glasplatten“ oder „Fotoplatten“) sind das Vorläuferformat des modernen Films. Statt auf flexibler Zelluloid-Folie wurde die lichtempfindliche Emulsion auf eine Glasscheibe aufgetragen – Glas bietet eine perfekt ebene Fläche und verzieht sich nicht.

    Zwei Verfahren dominierten in unterschiedlichen Epochen:

    • Nassplatten (Kollodium-Verfahren, 1851-1880er): Die Platte wurde direkt vor der Aufnahme beschichtet und musste noch feucht belichtet und entwickelt werden. Pure Handarbeit, dafür extrem detailreich.
    • Trockenplatten (Gelatine-Verfahren, ab 1871): Industriell hergestellt, lange haltbar, bis in die 1950er Jahre in Wissenschaft und Porträtfotografie verwendet.

    Typische Bestände heute: Nachlässe von Fotografen, Familienporträts aus dem frühen 20. Jahrhundert, wissenschaftliche Aufnahmen (Mikroskopie, Astronomie, Röntgen), Pressearchive und Stadtchroniken.

  • Was kostet es, Glasplatten zu digitalisieren?

    Bei SCANADO starten die Preise für die Digitalisierung von Glasplatten und Glasnegativen ab --- pro Bild. Der Endpreis hängt von Plattenformat, Qualitätsstufe (600, 1.200 oder 2.400 dpi) und gewünschter Ausgabeform ab. Bei größeren Archivbeständen ab 100 Platten erstellen wir auf Anfrage gerne ein individuelles Angebot.

  • Mit welcher Auflösung werden Glasplatten digitalisiert?

    Für Glasplatten und Glasnegative bietet SCANADO drei Auflösungsstufen:

    • 600 dpi: Für einfache Archivierung und Bildschirm-Anzeige. Bei einer 13×18-cm-Platte entspricht das rund 3.000×4.200 Pixel.
    • 1.200 dpi: Standard für die meisten Anwendungen. Ausdrucke in Originalgröße bis DIN A3 und moderate Ausschnittsver-größerungen sind problemlos möglich.
    • 2.400 dpi: Archiv-Qualität. Für Großformat-Ausdrucke, Ausstellungen, wissenschaftliche Analyse und langfristige Sicherung historischer Bestände.

    Besonders bei historischen Nass- und Trockenplatten lohnt sich oft die höchste Auflösung – die Originalbelichtung war dank der großen Platte außergewöhnlich detailreich, und eine einmal digitalisierte Archivdatei dient als Master für alle künftigen Verwendungen.

  • Wie verschicke ich zerbrechliche Glasplatten sicher?

    Glasplatten und Glasnegative sind extrem bruchempfindlich – die fotografische Emulsionsschicht macht einen Ersatz unmöglich. Mit der richtigen Verpackung kommen sie sicher bei uns an.

    Sie haben Ihre Glasplatten in Original-Boxen (typisch 10er-Packungen)?

    • Die Box auffüllen (Seidenpapier, Papierpolster), bis die Platten sich nicht mehr bewegen können.
    • Ein Haushaltsgummi um die Box, damit sie sich beim Transport nicht öffnet.
    • Bei mehreren Boxen: im Karton nebeneinander stellen, nicht aufeinander stapeln.

    Sie haben lose Glasplatten ohne Originalbox?

    10er-Blöcke bauen ist die sicherste Methode:

    1. 10 formatgleiche Platten zusammenstellen.
    2. Zwischen jede Platte ein Trennpapier (Seidenpapier – kein Zeitungspapier, die Tinte greift die Emulsion an).
    3. Den 10er-Block in DIN-A4-Druckerpapier einwickeln.
    4. Mit Klebeband fixieren (nicht direkt auf die Platten kleben).

    Karton richtig packen:

    • Doppelwandiger Karton mit mindestens 4-5 mm Wandstärke, nicht zu groß.
    • Platten oder Blöcke aufrecht stehend einlegen – niemals flach stapeln.
    • Gewicht gleichmäßig verteilen, damit der Karton nicht kippt.
    • Nach jeder Lage mit Blöcken einen Trennkarton einschieben.
    • Hohlräume rundherum mit Luftpolsterfolie oder Papierpolster vollständig auffüllen – die Blöcke dürfen keinen Kontakt zur Kartonwand haben.

    Außen:

    • Mit Packband im Rautenmuster versiegeln.
    • „Vorsicht Glas“-Etiketten gut sichtbar anbringen.
    • Versand ausschließlich mit Versicherung (DHL-Wert-Paket o. Ä.).

    Tipp bei größeren oder besonders wertvollen Beständen: Nutzen Sie den persönlichen Kurier-Service von SCANADO – wir holen Ihre Glasplatten ab und transportieren sie selbst ins Labor.

    Hinweis: Diese Anleitung gilt für Privatkunden. Museen, Archive und Institutionen beraten wir gerne individuell, um den passenden Transportweg für ihre Bestände zu finden. Kontakt aufnehmen

  • Wie lagert man Glasnegative am besten?

    Glasplatten als Schichtträger nehmen aufgrund ihrer Bruchgefahr und ihres Gewichts eine Sonderstellung in der Lagerung ein. Zum Aufbewahren von Glasplatten eignen sich 4-Klappen-Umschläge. Eine aufrechte Lagerung ist zu bevorzugen, da bei liegender Lagerung das Risiko von Schäden erhöht ist. Um Glasbruch und Quetschung der Emulsion durch das Gewicht zu vermeiden, sollte die Anzahl der Platten begrenzt werden. Für ein Format bis 18 x 24 cm sollten maximal 15 Platten übereinander gelegt werden, für größere Formate höchstens 10.

    Quelle: https://www.bundesarchiv.de

Sonderformat digitalisieren

  • Welche Sonderformate digitalisiert SCANADO?

    SCANADO digitalisiert die gängigen Sonderformate aus der Amateurfotografie:

    • Pocket 110 (Kodak, 1972): Miniaturformat mit 13×17 mm Bildfläche.
    • Instamatic 126 (Kodak, 1963): Quadratisches Format mit 26×26 mm.
    • Minox: Spionage-Kameraformat mit 8×11 mm.
    • APS (Advanced Photo System): Ende der 1990er beliebtes Format mit 16,7×30,2 mm.

    Alle Sonderformate werden auf professionellen Scannern bildweise digitalisiert – für maximale Schärfe trotz kleiner Originale.

  • Was kostet es, Sonderformate zu digitalisieren?

    Bei SCANADO starten die Preise für Sonderformat-Digitalisierung ab --- pro Bild. Der Endpreis hängt vom Format (Pocket 110, Instamatic 126, APS etc.) und der gewünschten Auflösung ab. Den konkreten Preis berechnet der Konfigurator in wenigen Sekunden.

  • Ich weiß nicht, welches Format ich habe – was tun?

    Kein Problem – einfach das Auftragsformular für Sonderformate ausfüllen und die Filme oder Negative einsenden. Wir identifizieren das Format bei uns im Labor und digitalisieren. Fotoabzüge helfen bei der Einordnung zusätzlich – Sie können sie gerne mitsenden, auch wenn wir sie nicht separat digitalisieren.

    Auftragsformular Sonderformate

  • Was ist APS-Film und kann er noch digitalisiert werden?

    APS steht für Advanced Photo System – ein Filmformat, das Kodak, Fujifilm, Canon, Nikon und Minolta 1996 gemeinsam eingeführt haben. Es nutzt einen 24 mm breiten Film in einer versiegelten Kassette und erlaubte drei Bildformate: Classic (C), HDTV (H) und Panorama (P).

    APS wurde 2004 offiziell eingestellt, aber vorhandene Filme lassen sich noch problemlos digitalisieren – SCANADO bearbeitet alle APS-Negative und liefert sie als MP4-Videofiles oder hochauflösende Einzelbilder aus. Einzige Voraussetzung: Der Film darf nicht komplett verklebt oder ausgetrocknet sein.

  • Kann man 110er Pocket-Filme als Einzelbilder digitalisieren?

    Ja. Pocket-Filme (Format 110) werden bei SCANADO bildweise gescannt und als Einzelbilder ausgeliefert – im Dateiformat JPG oder TIFF. Trotz der kleinen Bildfläche (13×17 mm) liefern professionelle Filmscanner noch ausreichende Qualität für Bildschirm-Anzeige und Abzüge bis etwa Postkartengröße. Für Großformat-Drucke reicht die Detailtiefe von 110er Filmen materialbedingt nicht.

Videokassetten digitalisieren

  • Hi8, Video8 und Digital8 – wo ist der Unterschied?

    Alle drei nutzen das gleiche 8-mm-Bandformat (kleiner als VHS-C), unterscheiden sich aber in der Aufzeichnung:

    • Video8 (1985): analog, ca. 240 Linien
    • Hi8 (1989): analog, deutlich höhere Auflösung (~400 Linien)
    • Digital8 (1999): digital aufgezeichnet auf 8-mm-Band, in DV-Qualität

    Optisch sind die Kassetten kaum zu unterscheiden – das Etikett verrät den Typ. Bei SCANADO digitalisieren wir alle drei Varianten auf Original-Sony-Geräten zum identischen Preis pro Kassette.

  • MiniDV-Kassetten digitalisieren – was wird ausgegeben?

    MiniDV ist ein digitales Kassettenformat, das per FireWire 1:1 ohne Qualitätsverlust ausgelesen werden kann. Wir liefern standardmäßig MP4 (H.264) für gängige Player oder auf Wunsch das verlustfreie DV-AVI-Original (deutlich größere Dateien).

    Da MiniDV-Kassetten bereits digital sind, gibt es keinen analog-zu-digital-Qualitätsverlust – die Bilder bleiben in voller Original-Camcorder-Qualität erhalten. Auch hier gilt: das Magnetband altert, eine zeitnahe Digitalisierung ist sinnvoll.

  • Sind Betamax-Kassetten noch zu digitalisieren?

    Ja – wir digitalisieren auch Betamax. Das Format wurde Ende der 1970er von Sony eingeführt und war qualitativ VHS überlegen, hat sich am Massenmarkt aber nicht durchgesetzt. Funktionsfähige Original-Betamax-Recorder sind heute selten, wir verfügen über mehrere davon.

    Da Betamax-Bänder oft 35-45 Jahre alt sind, prüfen wir jede Kassette vor der Digitalisierung auf Bandzerfall. Bitte kontaktieren Sie uns vorab unter service@scanado.at, damit wir den passenden Gerätetyp einplanen.

  • Bietet SCANADO Reparatur für beschädigte Videokassetten an?

    Ja. Für Bandrisse, verschmutzte oder verschimmelte Videokassetten bietet SCANADO einen Reparatur-Service an – sowohl für Consumer-Formate (VHS, Hi8, MiniDV etc.) als auch für Broadcast-Kassetten. Die Kosten liegen bei 24,00 EUR pro Minute und werden nur dann berechnet, wenn die Kassette tatsächlich repariert wird.

    Sie können den Reparatur-Service im Auftragsformular aktivieren oder deaktivieren. Bei deaktiviertem Service werden defekte Kassetten nicht digitalisiert und nicht berechnet – Ihnen entstehen also keine Kosten für nicht verwertbares Material.

    Typische Fälle, in denen eine Reparatur helfen kann:

    • Gerissene Bänder (durch Alter oder mechanischen Defekt)
    • Essigsyndrom oder Schimmel auf dem Band
    • Klebrige oder verharzte Bänder
    • Beschädigte Kassetten-Gehäuse (Spulen blockieren)
  • Was kostet es, Videokassetten zu digitalisieren?

    Bei SCANADO starten die Preise für die Digitalisierung einer Videokassette ab --- pro Kassette. Der Endpreis hängt von der Bandlänge, der gewünschten Qualitätsstufe (SD oder Full HD) und der gewählten Ausgabeform (USB-Stick, Festplatte, Cloud-Download) ab. Mengenrabatte sind bei größeren Beständen automatisch eingerechnet – den konkreten Preis ermittelt der Konfigurator in wenigen Sekunden.

  • Wie lange halten Videokassetten?

    Videokassetten haben eine begrenzte Lebensdauer von etwa 15 bis 30 Jahren, unter idealen Lagerbedingungen (trocken, kühl, staubfrei) auch länger. Die magnetische Beschichtung löst sich über die Jahre vom Trägerband, es bilden sich Dropouts, Farbfehler und Bildrauschen. Viele Kassetten aus den 1980er Jahren sind heute bereits deutlich degradiert – das Digitalisieren sollte deshalb nicht weiter aufgeschoben werden.

  • Kann man Videokassetten bei dm oder Rossmann digitalisieren lassen?

    dm, Rossmann und ähnliche Drogeriemärkte bieten keinen eigenen Digitalisierungsservice für Videokassetten an. Sie leiten Aufträge an externe Dienstleister weiter. Für die gleiche Qualität – in vielen Fällen sogar mit Full HD statt SD – und ohne Umweg fahren Sie mit einem spezialisierten Fachlabor wie SCANADO besser: direkter Ansprechpartner, DHL-Abholung, transparente Preise und Qualitätsversprechen.

  • Ich weiß nicht, welche Kassetten ich habe – was soll ich tun?

    Kein Problem – einfach das Auftragsformular für Videokassetten ausfüllen und die Kassetten einsenden. Ob VHS, VHS-C, S-VHS, Hi8, Video 8 oder MiniDV: Alle Consumer-Formate kosten bei uns gleich viel, eine Vorab-Identifikation ist nicht nötig. Sollten Broadcast-Kassetten dabei sein (Betacam, U-Matic, DVCPro), melden wir uns vor der Digitalisierung bei Ihnen, weil für diese Formate andere Preise gelten.

    Auftragsformular Videokassetten

  • Was ist eine MiniDV-Kassette und wie wird sie digitalisiert?

    MiniDV ist ein digitales Videoband-Format, das ab 1995 vor allem in Camcordern eingesetzt wurde. Die kleinen Kassetten (66 × 48 mm) speichern das Bild bereits digital, die Übertragung auf einen Computer erfolgt per FireWire. Bei SCANADO werden MiniDV-Aufnahmen in Full HD als MP4-Datei ausgegeben – verlustfrei übertragen, ohne zusätzliche Qualitätsverluste.

  • Wie unterscheidet sich Hi8 von Video 8?

    Beide Formate nutzen die gleichen 8-mm-Kassetten und Camcorder-Baugrößen, aber die Bildqualität ist unterschiedlich:

    • Video 8 (Sony, 1985): ca. 240 Zeilen, vergleichbar mit VHS.
    • Hi8 (Sony, 1989): ca. 400 Zeilen, deutlich schärferes Bild, vergleichbar mit S-VHS.

    Äußerlich sind die Kassetten kaum zu unterscheiden – ein Hi8-Schriftzug auf der Kassette oder Verpackung gibt den Hinweis. Bei SCANADO werden beide Formate gleich behandelt und zum gleichen Preis digitalisiert.

  • Kann man noch MiniDV-Kassetten abspielen?

    Abspielgeräte für MiniDV (Camcorder oder Walkman-Decks) werden seit Jahren nicht mehr neu produziert. Gebrauchte Geräte sind zwar noch erhältlich, aber der FireWire-Anschluss ist an modernen Computern nicht mehr vorhanden und erfordert Adapter oder ältere Hardware. Am einfachsten ist der Weg über ein Fachlabor: SCANADO verfügt über gewartete Consumer- und Profi-Camcorder für MiniDV und kann die Digitalisierung verlustfrei in Full HD übernehmen.

  • Welches ist das älteste Videokassetten-Format?

    Das älteste weit verbreitete Heimvideo-Format ist Betamax von Sony, eingeführt 1975 – ein Jahr vor VHS. Betamax bot technisch die etwas bessere Bildqualität, verlor aber den Formatkrieg gegen VHS wegen kürzerer Spielzeit und aggressiverer Lizenzpolitik der Konkurrenz. Im professionellen Bereich gab es bereits ab den 1960er Jahren U-Matic – das erste Videoband-Format mit Kassette statt offener Spule.

  • Was ist eine Broadcast-Videokassette?

    Broadcast-Kassetten wurden für den professionellen Einsatz in Fernsehsendern und Videoproduktionen entwickelt und bieten eine höhere Bildqualität sowie längere Haltbarkeit als Consumer-Formate. Zu den bekanntesten Broadcast-Formaten zählen:

    • Betacam / Betacam SP / Digital Betacam (Sony)
    • U-Matic / U-Matic SP (Sony)
    • DVCPro / DVCPro HD (Panasonic)
    • D9 (Digital-S) (JVC)

    Mehr dazu auf der Seite Broadcast-Videokassetten digitalisieren.

VHS digitalisieren

  • VHS und VHS-C – wo ist der Unterschied?

    VHS (Video Home System) ist die klassische große Videokassette für Heim-Videorekorder. VHS-C (Compact) ist die kleinere Version für tragbare Camcorder – das Bandmaterial ist identisch, nur das Gehäuse ist kompakter.

    VHS-C-Kassetten lassen sich mit einem Adapter in jedem VHS-Recorder abspielen. Bei SCANADO digitalisieren wir beide Formate zum gleichen Preis – die Bandlänge entscheidet, nicht das Gehäuse. Senden Sie VHS-C einfach ohne Adapter ein.

  • Bandsalat in der VHS – ist die Aufnahme noch zu retten?

    In den meisten Fällen ja. Wir öffnen die Kassette in unserem Labor, ziehen das Band vorsichtig in das Gehäuse zurück und prüfen es auf Knicke oder Risse. Leichte Falten überspielen wir; bei Rissen kleben wir das Band an einer Stelle, die im Bild kaum auffällt (meist ein einzelner Frame).

    Wichtig: Spulen Sie die Kassette nicht mehr selbst! Senden Sie sie so wie sie ist ein – die meisten „Bandsalate“ wirken schlimmer als sie sind und sind professionell rettbar.

  • Wie lange hält eine VHS-Kassette?

    Die magnetische Beschichtung von VHS-Bändern verliert ab etwa 15-25 Jahren messbar an Qualität. Symptome: Farbverlust, Bildrauschen, Tonaussetzer, „Sticky Tape Syndrome“ (verklebtes Band). Bei optimaler Lagerung (kühl, trocken, dunkel) sind 30+ Jahre möglich.

    Da die meisten privaten VHS-Kassetten aus den 1980er- und 1990er-Jahren stammen, liegen sie heute am oder bereits über dem Haltbarkeitsende. Empfehlung: jetzt digitalisieren, bevor irreparabler Bandzerfall einsetzt.

  • Welche Auflösung haben VHS-Kassetten?

    VHS-Kassetten haben eine native analoge Auflösung von etwa 352 × 288 Pixeln (PAL), entsprechend einer horizontalen Linienzahl von rund 240 Zeilen. Beim Digitalisieren werden die Bänder üblicherweise in Standard Definition (720 × 576) oder Full HD (1920 × 1080) ausgegeben. Eine höhere Auflösung bringt keinen Bildgewinn, weil das Original nicht mehr Details enthält – die Datei wird nur größer.

  • Wann wurden VHS-Kassetten erfunden?

    Die VHS-Kassette (Video Home System) wurde 1976 von JVC in Japan auf den Markt gebracht. In Deutschland war sie ab 1977 erhältlich und setzte sich in den 1980er Jahren als Standard für Heimvideo gegen Betamax und Video 2000 durch. VHS blieb bis in die frühen 2000er Jahre das dominierende Format, bevor es von DVD und später Digital abgelöst wurde.

  • Was bedeutet die Abkürzung VHS?

    VHS steht für Video Home System. Der Name wurde von JVC gewählt, um das Produkt als Heim-Video-Lösung für jedermann zu positionieren – im Gegensatz zu professionellen Video-Formaten wie U-Matic oder Betacam, die bis dahin nur Studios vorbehalten waren.

  • Was ist der Unterschied zwischen VHS, VHS-C, S-VHS, Hi8 und Video 8?

    Alle fünf sind analoge Videoformate, unterscheiden sich aber in Größe, Bildqualität und Einsatzzweck:

    • VHS: Die klassische große Videokassette (188 × 104 mm) für Heim-Videorekorder, ca. 240 Zeilen Auflösung.
    • VHS-C: Die kompakte Version (92 × 59 mm) für Camcorder, technisch identisch zu VHS – kann mit Adapter im normalen VHS-Rekorder abgespielt werden.
    • S-VHS (Super VHS): Qualitativ verbesserte Variante (ca. 400 Zeilen), brauchte eigene Geräte.
    • Video 8: Kompaktes Camcorder-Format von Sony (8-mm-Band), ähnliche Qualität wie VHS.
    • Hi8: Die verbesserte Version von Video 8, mit ca. 400 Zeilen Auflösung vergleichbar mit S-VHS.

    Alle diese Formate lassen sich bei SCANADO digitalisieren.

Broadcast Videokassetten digitalisieren

  • Welche Broadcast-Formate digitalisiert SCANADO?

    SCANADO digitalisiert alle gängigen Broadcast- und Profi-Videoformate:

    • Betacam SP, Betacam SX, Digital Betacam, Betacam IMX (Sony)
    • U-Matic und U-Matic SP (Sony)
    • DVCPro, DVCPro 50, DVCPro HD (Panasonic)
    • D-9 (Digital-S) (JVC)
    • Digital-S, HDCAM und weitere Profi-Formate auf Anfrage

    Wir verwenden gewartete Studio-Player und professionelle Aufnahmetechnik, um die bestmögliche Qualität aus jedem Originalmaterial herauszuholen.

  • Was kostet die Digitalisierung von Broadcast-Videokassetten?

    Bei SCANADO starten die Preise für Broadcast-Videokassetten ab --- pro Minute. Der Endpreis hängt vom Format (Betacam SP, Digital Betacam, U-Matic, DVCPro etc.), der gewählten Qualität, dem Ausgabe-Codec und der Gesamtlaufzeit ab. Mengenrabatte bei großen Archivbeständen sind automatisch eingerechnet. Für individuelle Archivprojekte erstellen wir gerne ein Angebot.

  • Worin unterscheiden sich Broadcast- von Consumer-Videokassetten?

    Broadcast-Kassetten wurden für den professionellen Einsatz in Fernsehsendern, Produktionsstudios und Archiven entwickelt. Die wichtigsten Unterschiede:

    • Höhere Bildqualität: Broadcast-Formate wie Digital Betacam oder DVCPro HD liefern echte Studio-Qualität, weit über dem Niveau von VHS oder Hi8.
    • Längere Haltbarkeit: Profi-Bänder sind robuster und altern langsamer als Consumer-Bänder.
    • Aufwändigere Abspielgeräte: Broadcast-Player kosten mehrere Tausend Euro und werden seit Jahren nicht mehr produziert – Wartung und Ersatzteile werden knapp.
    • Spezielle Ausgabe-Codecs: Für professionelle Weiterverwendung liefern wir Broadcast-Kassetten in ProRes oder DNxHD – im Gegensatz zu Consumer-Formaten, wo MP4 die Regel ist.

    Broadcast-Kassetten gehören deshalb nicht in den normalen Consumer-Auftragskanal. Bei Broadcast-Material melden wir uns persönlich mit einem individuellen Angebot.

  • In welchen Codecs werden Broadcast-Kassetten ausgeliefert?

    SCANADO liefert Broadcast-Material in den in der Postproduktion üblichen Codecs aus – wahlweise je nach Anwendungszweck:

    • ProRes 422 (4:2:2, 10 Bit, 145-170 Mbit/s) – Standard für Mac-Postproduktion.
    • ProRes HQ (4:2:2, 10 Bit, 220-250 Mbit/s) – höchste ProRes-Qualität für anspruchsvolle Schnittarbeiten.
    • ProRes LT (4:2:2, 10 Bit, 100-120 Mbit/s) – platzsparende ProRes-Variante.
    • ProRes Proxy (4:2:2, 10 Bit, 45-55 Mbit/s) – für Preview und schnelle Workflows.
    • DNxHD 220x (4:2:2, 8 Bit, 220 Mbit/s) – Standard für Avid Media Composer.
    • DNxHD 220x MXF (4:2:2, 8 Bit, 220 Mbit/s) – MXF-Wrapper für Broadcast-Systeme.
    • H.264 – für Distribution, Streaming und Web.

    Welcher Codec der richtige ist, hängt vom geplanten Workflow ab. Für die Archivierung empfehlen wir ProRes 422 oder DNxHD 220x, für die reine Distribution reicht H.264.

  • Bietet SCANADO auch Reparatur für beschädigte Broadcast-Kassetten?

    Ja. Für Bandrisse, verschmutzte oder verschimmelte Broadcast-Kassetten bietet SCANADO einen Reparatur-Service für 24,00 EUR pro Minute an. Die Reparatur wird nur bei Bedarf aktiviert – wenn Sie die Option im Auftragsformular deaktivieren, werden defekte Kassetten nicht digitalisiert und Ihnen auch nicht berechnet.

    Typische Fälle:

    • Bandrisse: Werden professionell gespleißt, damit die Kassette wieder abspielbar ist.
    • Essigsyndrom / Schimmel: Reinigung und Stabilisierung vor der Digitalisierung.
    • Klebrige Bänder: Schonende Aufbereitung im Wärmeverfahren.

    Der Reparatur-Service ist auch für Consumer-Videokassetten verfügbar.

Super-8-Schmalfilm digitalisieren

  • Super-8 mit Ton – wird die Tonspur übernommen?

    Aktuell wird die Tonspur noch nicht übernommen. Wir digitalisieren ausschließlich das Bildmaterial Ihrer Super-8-Filme.

    Die Tonübertragung ist in Vorbereitung und wird voraussichtlich in Kürze zum Service hinzugefügt. Wenn Sie Super-8-Filme mit Magnetton-Spur haben und auf den Ton angewiesen sind, kontaktieren Sie uns bitte vorab unter service@scanado.at – wir informieren Sie, sobald die Tondigitalisierung verfügbar ist.

  • Normal-8 und Super-8 – wo ist der Unterschied?

    Beide Formate nutzen 8 mm breites Filmmaterial, unterscheiden sich aber im Bildfenster und der Perforation:

    • Normal-8 (Doppel-8): seit 1932, kleines Bildfenster, große rechteckige Perforation
    • Super-8: seit 1965, ca. 50 % größeres Bildfenster, kleinere Perforation – sichtbar bessere Bildqualität

    Wir digitalisieren beide Formate. Die Spulen sind optisch oft kaum unterscheidbar – wir erkennen das Format anhand der Perforation. Sie können beide Typen in einem Auftrag einsenden.

  • Welche Bildrate – 18 fps oder 24 fps für Super-8?

    Super-8-Stummfilme wurden meist mit 18 fps aufgenommen, Tonfilme mit 24 fps. Wir digitalisieren in Echtzeit mit der Original-Bildrate und konvertieren auf Wunsch für die Wiedergabe in 25 fps (PAL) oder 30 fps (NTSC).

    Bei der Konvertierung können kleine Ruckler entstehen, wenn die Original-Framerate nicht zum Zielformat passt. Standardmäßig liefern wir flüssig wirkende MP4-Dateien, die auf jedem Gerät direkt abspielbar sind.

  • Wie lange halten Schmalfilme und was tun bei Verfall?

    Schmalfilme aus den 1960er und 70er Jahren sind heute 50-70 Jahre alt und zeigen oft typische Alterungsschäden:

    • Essigsyndrom: Der Film riecht nach Essig, wird spröde und schrumpft. Unbehandelt greift es auch andere Filme im selben Lagerort an.
    • Schimmel: Weiße oder grüne Flecken auf der Filmschicht, meist durch zu feuchte Lagerung.
    • Farbverblassen: Rot- und Gelbtöne verschieben sich, besonders bei günstigeren Filmmaterialien der 70er.
    • Verklebungen: Zu langes Aufbewahren in geschlossenen Dosen kann Klebstoffreste hinterlassen.

    Bei sichtbaren Schäden gilt: nicht selbst abspielen! Jeder Durchlauf im Projektor kann den Film weiter beschädigen. Schicken Sie die Rollen an ein Fachlabor – SCANADO reinigt die Filme vor der Digitalisierung und holt das Maximum aus dem Originalmaterial heraus.

  • Was bedeutet »bildweise Abtastung«?

    Bildweise Abtastung bedeutet, dass jedes einzelne Filmbild (bei Super-8 sind das pro Minute etwa 1.080 Bilder) separat und hochauflösend gescannt wird – nicht als fortlaufendes Video durch einen Projektor gefilmt.

    Das ergibt mehrere Vorteile:

    • Kein Flickern durch Projektor-Synchronisation.
    • Maximale Schärfe je Bild, keine Bewegungsunschärfe.
    • Exakte Farben, weil kein Projektor-Lichtspektrum dazwischenliegt.
    • Schonung des Films, weil die Transport-Mechanik viel sanfter ist als ein Projektor.

    SCANADO nutzt ausschließlich bildweise Scanner – die Standard-Methode in Fachlaboren. Das Ergebnis ist eine saubere MP4-Datei ohne Projektor-Artefakte.

  • Welche Schmalfilm-Formate digitalisiert SCANADO?

    SCANADO digitalisiert alle gängigen Schmalfilm-Formate:

    • Super-8 (1965-heute)
    • Normal-8 / Double 8 (1932-1980er)
    • 16 mm (stumm und mit Tonspur)
    • Single 8 (seltener, japanisches Format)

    Unsicher, welches Format Sie haben? Einfach das Auftragsformular ausfüllen und die Rollen einsenden – wir identifizieren das Format und digitalisieren. Alle Schmalfilm-Formate werden gleich behandelt und zum gleichen Minutenpreis abgerechnet.

    Auftragsformular Schmalfilm

  • Was ist der Unterschied zwischen Super-8, Normal-8 und 16mm?

    Alle drei sind analoge Schmalfilm-Formate, unterscheiden sich aber in Filmbreite, Bildfläche und Zeitraum:

    • Normal-8 (Double 8, 1932): 8 mm breit, kleine Bildfläche, Amateurformat der 1950er/60er Jahre.
    • Super-8 (Kodak, 1965): 8 mm breit, aber größere Bildfläche dank kleinerer Perforation – deutlich bessere Bildqualität als Normal-8. Das klassische Heimkino-Format der 1960er-80er.
    • 16 mm: Doppelt so breit wie 8 mm, professionelles Format für Fernsehen, Schulfilm und Dokumentation.

    Bei SCANADO werden alle drei Formate bildweise digitalisiert – jedes einzelne Filmbild wird separat gescannt, für maximale Schärfe und saubere Farben.

  • Mit welcher Auflösung werden Super-8-Filme digitalisiert?

    Super-8-Filme werden bei SCANADO wahlweise in SD (720p), Full HD (1080p) oder 4K UHD (2160p) digitalisiert. Für die meisten Privat- und Familienaufnahmen ist Full HD ausreichend, weil Super-8 materialbedingt keine höheren Details enthält. 4K lohnt sich vor allem bei nachträglicher Bildbearbeitung oder wenn die Filme professionell weiterverwendet werden sollen – der 4K-Scan liefert mehr Spielraum für Stabilisierung und Farbkorrektur.

  • Wie archiviere ich Super-8-Filme?

    Super-8-Filme richtig lagern:

    • Kühl und trocken: konstant 10-20 °C, Luftfeuchtigkeit unter 50 %.
    • Dunkel: kein direktes Sonnenlicht, keine UV-Strahlung.
    • Staubfrei: in Originaldosen oder archivtauglichen Schutzhüllen.
    • Stehend gelagert: Rollen nicht flach stapeln, um Verformung zu vermeiden.

    Trotz optimaler Lagerung sind Schmalfilme nicht für die Ewigkeit gemacht – Essigsyndrom, Schimmel und Farbverblassen greifen auch gut gelagerte Rollen an. Die zuverlässigste Archivierung ist die Digitalisierung: Eine einmal gesicherte MP4-Datei verliert keine Qualität mehr und lässt sich beliebig oft kopieren.

  • Wie viele Bilder pro Sekunde hat Super-8?

    Super-8-Filme wurden in zwei Standard-Geschwindigkeiten aufgenommen: 18 Bilder pro Sekunde (Stummfilm) und 24 Bilder pro Sekunde (Tonfilm und Profi-Aufnahmen). Normal-8 lief meist mit 16 oder 18 Bildern pro Sekunde. Bei der Digitalisierung werden die Filme mit der ursprünglichen Bildrate erfasst, damit die Bewegungen natürlich wirken. Die fertige MP4-Datei wird dann auf 25 oder 50 fps umgerechnet, damit sie auf modernen Bildschirmen flüssig läuft.

  • Wie lange hält eine Super-8-Rolle (Filmzeit)?

    Eine Standard-Super-8-Rolle mit 15 m Filmlänge (Kodak Kodachrome, Agfa Moviechrome u. a.) läuft bei 18 Bildern/Sekunde etwa 3 Minuten und 20 Sekunden. Bei 24 Bildern/Sekunde entsprechend kürzer – etwa 2 Minuten 30 Sekunden. Es gibt auch seltenere Longplay-Rollen mit 60 m oder 120 m Filmlänge für bis zu 30 Minuten Laufzeit. Die Länge steht meist auf der Filmdose oder lässt sich am Durchmesser der Spule grob einschätzen.

  • Was kostet Super-8 oder Schmalfilm digitalisieren?

    Bei SCANADO starten die Preise für die Digitalisierung von Super-8, Normal-8 und 16 mm ab --- pro Minute. Die Endkosten hängen von der Auflösung (SD, Full HD oder 4K) und der Gesamtlaufzeit ab. Eine Standard-15-m-Super-8-Rolle kostet damit etwa 4,50 EUR in Full HD. Mengenrabatte bei größeren Beständen sind automatisch eingerechnet – den konkreten Preis berechnet der Konfigurator in wenigen Sekunden.

  • Kann man Super-8-Filme selbst digitalisieren?

    Grundsätzlich ja – einfach den Super-8-Projektor an die Wand werfen und mit der Handykamera abfilmen. Das Ergebnis ist aber meist ernüchternd: Flickern (Stroboskop-Effekt), verzerrte Perspektive, unscharfe Bereiche und ausgewaschene Farben. Für gute Qualität braucht es einen bildweisen Filmscanner, der jedes einzelne Filmbild separat erfasst – solche Geräte kosten mehrere Tausend Euro.

    Für Privatkunden lohnt sich der DIY-Weg wegen Zeit- und Qualitätsaufwand in den allermeisten Fällen nicht. Ein Fachlabor wie SCANADO liefert deutlich bessere Ergebnisse zu transparenten Preisen und kümmert sich parallel um Reinigung, Farbkorrektur und digitale Ausgabe.

Archive & Institutionen

  • Wie lange dauert die Digitalisierung eines Archivbestands?

    Das hängt vom Umfang und der Art der Medien ab. Kleine Bestände (wenige hundert Medien) bearbeiten wir in der Regel innerhalb von zwei bis vier Wochen. Für größere Projekte erstellen wir einen individuellen Zeitplan mit klar definierten Meilensteinen. Eine erste Einschätzung erhalten Sie nach der Bestandsaufnahme.

  • Können wir die Medien auch in unseren Räumen digitalisieren lassen?

    Unsere professionelle Labortechnik ist stationär in München installiert. Für besonders empfindliche oder unersetzliche Bestände bieten wir mit unserem hauseigenen Kurier einen persönlichen, gesicherten Transport. In Einzelfällen und bei sehr großen Projekten ist eine Digitalisierung vor Ort grundsätzlich denkbar – sprechen Sie uns an.

  • In welchen Formaten erhalten wir die Digitalisate?

    Für Bilder liefern wir standardmäßig JPG in höchster Qualität (sRGB, 8 Bit). Zusätzlich oder alternativ bieten wir TIFF (verlustfrei, 24 oder 48 Bit). Videodateien erstellen wir als MP4 (H.264) oder auf Wunsch in Archivqualität als ProRes oder DNxHD. Wir passen die Ausgabe an die Anforderungen Ihres Archivsystems an.

  • Wie wird der sichere Transport gewährleistet?

    Für empfindliche Archivbestände empfehlen wir unseren hauseigenen Kurierdienst. Dabei holen wir die Medien persönlich bei Ihnen ab, transportieren sie in geeignetem Verpackungsmaterial und liefern sie nach der Digitalisierung ebenso zurück. Alternativ können Sie unseren kostenlosen DHL-Abholservice nutzen oder die Medien persönlich bei uns in München abgeben.

  • Können Sie vorhandene Beschriftungen und Metadaten übernehmen?

    Ja. Wir übernehmen vorhandene Beschriftungen von Diarahmen, Filmschachteln, Fotoalben oder Archivboxen und integrieren sie in die Dateinamen oder eine separate Metadaten-Datei. Die Verzeichnisstruktur gestalten wir nach Ihren Vorgaben.

  • Was kostet die Digitalisierung eines Archivbestands?

    Die Kosten richten sich nach Art und Menge der Medien, der gewünschten Auflösung und dem jeweiligen Aufwand. Archivprojekte erfordern häufig zusätzliche Leistungen wie fachgerechte Reinigung, Umverpackung, individuelle Datenerfassung oder spezielle Handhabung empfindlicher Medien – daher erstellen wir für jedes Projekt ein individuelles Angebot. Unsere regulären Preise dienen Ihnen als Orientierung für die reinen Digitalisierungskosten. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.

Versand & Kurier

  • Wie weit fährt der SCANADO Kurier?

    Grundsätzlich fahren wir jede Strecke innerhalb Deutschlands an. Für Entfernungen über 250 km erstellen wir gerne ein individuelles Angebot – sprechen Sie uns an.

  • Muss ich die Medien selbst verpacken?

    Grundsätzlich ja – bitte verpacken Sie Ihre Medien transportsicher, bevor unser Kurier eintrifft. Nach vorheriger Absprache können wir jedoch auch geeignetes Packmaterial mitbringen. Besonders bei Glasplatten und anderen zerbrechlichen Medien empfehlen wir, uns vorab zu kontaktieren, damit wir den Transport optimal vorbereiten können.

  • Kann ich auch nur die Abholung oder nur die Rückgabe als Kurier buchen?

    Ja, das ist möglich. Die Grundpauschale und Entfernungspauschale gelten pro Fahrt. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Abstimmung.

  • Werden Abholung und Rückgabe getrennt berechnet?

    Die Grundpauschale von 30,00 € deckt eine Kurierfahrt (Hin- und Rückweg) ab. Abholung und Rückgabe sind also jeweils eine eigene Fahrt. In der Regel kalkulieren Sie mit zwei Fahrten – eine für die Abholung, eine für die Rückgabe Ihrer digitalisierten Medien und Originale.

  • Ist der Kurier-Service auch für Privatkunden verfügbar?

    Selbstverständlich. Der SCANADO Kurier steht Privatkunden, Unternehmen und Institutionen gleichermaßen zur Verfügung.

  • Wie buche ich den Kurier?

    Ganz einfach über unser Kundenportal. Dort können Sie Ihren Wunschtermin für die Abholung auswählen. Sie erhalten eine Bestätigung per E-Mail. Bei Fragen vorab stehen wir Ihnen unter Kontakt zur Verfügung.

Versand Schweiz

  • Muss ich beim Versand ein Zollformular ausfüllen?

    Ja, da es sich um eine Sendung außerhalb der EU handelt. Sie müssen ein Zollformular (meist CN22 oder CN23) ausfüllen und außen auf das Paket kleben. Dieses erhalten Sie bei der Schweizer Post oder beim Online-Paketversand.

  • Was muss ich im Zollformular angeben?

    Hier die empfohlenen Angaben für das Zollformular:

    FeldWas Sie eintragen sollten
    Art des Inhalts✓ Dokumente
    Inhaltsbeschreibung„Private analoge Medien“
    Warenwertca. CHF 10.- (symbolisch, da kein Verkaufswert)
    HS-Code (Zolltarifnummer)3706.1000
    Bemerkung„Kein Handelswert – persönliche Gegenstände – Rücksendung erwartet“

    Zolltarifnummern für private analoge Medien (belichtet und entwickelt):

    ProduktZolltarifnummer
    Belichtete, entwickelte Filme (Fotofilme, Dias)3706 10 00
    Filme für Kinematografie (35 mm, mit Ton)3706 90 10
    Filme (16 mm, mit oder ohne Ton)3706 90 20
    Filme (8 mm, ohne Ton)3706 90 90
    Videokassetten mit aufgezeichnetem Material8523 29 10
    Audiokassetten mit aufgezeichnetem Material8520 30 10
    Schallplatten mit aufgezeichnetem Material8522 10 10

    Hinweis: Die Angaben sind Empfehlungen – die aktuelle gültige Zolltarifnummer kann je nach Inhalt und Verpackungsart abweichen. Im Zweifel fragen Sie bei der Schweizer Post oder beim Zoll nach.

  • Was ist ein HS-Code, und muss ich den angeben?

    Der HS-Code (Zolltarifnummer) hilft dem Zoll, den Inhalt korrekt einzuordnen. Für Dias, Negative und Schmalfilme verwenden Sie bitte:

    HS-Code: 3706.90
    Fotografischer Film, entwickelt

    Die Angabe ist nicht zwingend, aber sehr empfehlenswert, um Rückfragen oder Verzögerungen zu vermeiden.

  • Wie sollte ich das Paket verschicken?

    • Nutzen Sie einen versicherten Versand mit Tracking (z. B. Einschreiben oder Paket).

    • Kleben Sie das Zollformular (CN22/CN23) sichtbar außen auf das Paket.

    • Verpacken Sie Ihre Medien gut gepolstert, um Transportschäden zu vermeiden.

  • Was passiert beim Rückversand von SCANADO in die Schweiz?

    SCANADO sendet Ihnen:

    • Ihre analogen Originalmedien

    • sowie den Datenträger (z. B. USB-Stick, Harddisk) mit den digitalisierten Inhalten zurück.

    Der Rückversand wird als „Rücksendung bearbeiteter Kundenware“ deklariert. So fallen keine Zollgebühren an.

  • Muss ich Zoll oder Mehrwertsteuer zahlen?

    Solange die Sendung korrekt deklariert ist, handelt es sich nicht um einen Warenimport, sondern um eine Dienstleistung an Ihrem Eigentum. Es sollten keine Abgaben anfallen – weder beim Versand nach Deutschland noch bei der Rücksendung in die Schweiz.

  • Kann ich als Schweizer Kunde meine Medien an SCANADO in Deutschland senden?

    Ja, das ist problemlos möglich. Als Kunde aus der Schweiz können Sie Ihre entwickelten analogen Medien (z. B. Dias, Negative, VHS, Schmalfilm etc.) per Post an SCANADO nach Deutschland senden. Nach der Digitalisierung erhalten Sie Ihre Daten auf dem gewünschten Datenträger (z. B. USB-Stick oder Harddisk) sowie – sofern gewünscht – auch die Originalmedien zurück.

  • Möchten Sie Versandkosten sparen?

    Wenn Sie auf den Rückversand Ihrer Originalmedien verzichten möchten, bietet SCANADO Ihnen auf Wunsch eine fachgerechte und datenschutzkonforme Vernichtung Ihrer analogen Medien an.

    🗑️ So funktioniert die Vernichtung bei SCANADO:

    • Ihre Medien werden mindestens 1 Monat lang sicher aufbewahrt, nachdem Sie den digitalen Datenträger erhalten haben.

    • Erst nach Ihrer ausdrücklichen Freigabe (z. B. per E-Mail) oder nach Ablauf dieses Zeitraums ohne Widerspruch werden die Originale unwiderruflich vernichtet.

    • Sie sparen sich damit die Rückversandkosten aus Deutschland in die Schweiz.

    ✅ Diese Option ist ideal, wenn Sie Ihre Medien nach der Digitalisierung nicht mehr benötigen.

Wikipedia

  • Muß ich zahlen, wenn die Medien bei Wikipedia abgelehnt werden?

    Nein. Wir prüfen vor der Digitalisierung, ob Ihr Vorhaben realistisch ist. Sollte es wider Erwarten nicht klappen, entstehen Ihnen keine Kosten. 

  • Welche Aufträge werden abgelehnt?

    Aufträge mit eindeutig persönlichem Bezug und ohne enzyklopädische Relevanz bearbeiten wir nicht. Das betrifft zum Beispiel noch nicht angelegte Wikipedia-Einträge zu Privatpersonen. Wir prüfen im Vorfeld anhand Ihrer Angaben, ob der Antrag zum Programm passt. 

  • Kann ich mehr als 10 Medien pro Artikel einsenden?

    In begründeten Fällen ja. Bitte beschreiben Sie im Auftrag kurz, warum mehr als 10 Medien benötigt werden.

  • Was kostet die Digitalisierung für Wikipedia-Autoren?

    Nichts. Der gesamte Service ist kostenlos – inklusive Digitalisierung und Rücksendung Ihrer Originale. Wir bitten lediglich darum, die Einsendung auf eigene Kosten zu übernehmen. 

Tools - Pixelrechner

  • Was ist der Unterschied zwischen DPI und PPI?

    DPI (Dots per Inch) bezeichnet die Druckpunktdichte eines Druckers – also wie viele Tintenpunkte pro Zoll gesetzt werden. PPI (Pixels per Inch) beschreibt die Pixeldichte eines digitalen Bildes oder Bildschirms. Im Alltag werden beide Begriffe oft synonym verwendet, technisch beschreiben sie aber unterschiedliche Dinge: PPI ist digital, DPI ist physisch.

  • Welche DPI brauche ich für den Druck?

    Für hochwertigen Fotodruck werden 300 DPI empfohlen. Für grossformatige Poster und Banner reichen oft 150 DPI. Zeitungsdruck: 150-170 DPI, Fine-Art-Drucke: 360 DPI oder mehr.

  • Welche Scanauflösung für Dias und Negative?

    Kleinbildfilm hat ca. 2540-3175 DPI Auflösungsvermögen. Empfehlung: 3000-4000 DPI. Mehr in unserem Ratgeber „Die richtige Auflösung“.

  • Beeinflusst DPI die Bildqualität am Bildschirm?

    Nein. Am Bildschirm zählt nur die Pixelanzahl. Ein Bild mit 1920 × 1080 Pixeln sieht identisch aus, egal ob es mit 72 oder 300 DPI gespeichert ist. Die DPI-Angabe wird erst beim Druck relevant.

  • TIFF oder JPG – was ist besser?

    TIFF speichert verlustfrei – ideal für Archivierung und professionelle Nachbearbeitung, aber grosse Dateien. JPG komprimiert verlustbehaftet – bei 80-100 % Qualität für Alltag und Fotobücher völlig ausreichend.

  • Wie berechne ich Pixel aus Millimetern und DPI?

    Die Formel lautet: Pixel = (mm × DPI) ÷ 25,4. Beispiel: A4 (210 × 297 mm) bei 300 DPI = 2480 × 3508 Pixel. Der Faktor 25,4 wandelt Millimeter in Zoll um.

  • Was bedeutet Megapixel?

    Megapixel (Mpx) ist die Gesamtzahl der Bildpunkte in Millionen: Breite × Höhe ÷ 1.000.000. Ein 4000 × 3000 px Bild hat 12 Megapixel. Je mehr Megapixel, desto grösser kann das Bild gedruckt werden.

  • Wie gross kann ich ein Bild drucken?

    Druckgrösse (mm) = (Pixel × 25,4) ÷ DPI. Ein 6000 × 4000 px Bild bei 300 DPI ergibt max. 508 × 339 mm – das ist knapp über A3.

Aufbewahrung

  • Was ist das ideale Lagerungsklima für analoge Fotomaterialien?

    Primär ist es wichtig, ein konstantes Klima einzuhalten (gemäß ISO 18920 maximal ±2 °C und ±2 % r.F pro 24 Stunden).
    Da verschiedene Fotomaterialien deutlich unterschiedliche Anforderungen haben, wird eine getrennte Lagerung von Negativ- und Positivmaterial sowie Farb- und Schwarzweißmaterial empfohlen. In der Praxis ist jedoch oft die gemeinsame Lagerung verschiedener fotografischer Materialien (und weiterer Medien) unvermeidbar. In diesem Fall ist eine Luftfeuchtigkeit von 30-40 % bei maximal 16 °C nicht zu überschreiten. Jedoch sollte auch eine zu geringe r.F. von unter 30 % vermieden werden, da zu trockene Luft ebenfalls zu Schichtablösungen führen kann.

    Quelle: https://www.bundesarchiv.de

  • Welche Hüllmaterialien sind für analoge Fotomaterialien geeignet?

    Alle Hüllmaterialien für fotografisches Material müssen den Anforderungen der DIN 15549 und des Photographic Activity Test (PAT) nach ISO 18916 entsprechen. Der PAT-Test allein ist unzureichend. Die neue DIN 15549 beschreibt ausführlich die Anforderungen an diese Materialien. Bitte achten Sie bei der Lagerung auf die unterschiedlichen Behältnisse sowie deren Konstruktion und Material und Beschriftung. Verwenden Sie für alle Objekte außer Cyanotypien, Albuminpapieren und Farbfotografien gepuffertes Papier nach DIN EN ISO 9706. Pergaminpapiere sind nicht geeignet. Polyester, Polyethylen oder Polypropylen können als Materialien für Kunststoffhüllen verwendet werden.
    Schachteln mit einem Kern aus Feinwellkarton sind aufgrund ihrer formstabilen Eigenschaften besonders geeignet für die Archivierung von Fotos.

    Quelle: https://www.bundesarchiv.de

Entsorgung Videokassetten

  • Darf ich Videokassetten in den gelben Sack werfen?

    Nein. Videokassetten gelten nicht als Verkaufsverpackung und gehören daher nicht in den gelben Sack oder die gelbe Tonne. Sie landen stattdessen im Restmüll oder am Wertstoffhof.

  • Wo kann ich große Mengen VHS-Kassetten entsorgen?

    Bei mehr als 10-20 Kassetten ist der kostenlose Wertstoffhof die beste Option. Bei sehr großen Mengen (hunderte Kassetten aus einer Wohnungsauflösung) bieten private Entsorger wie REMONDIS kostenpflichtige Abholung an.

  • Sind Videokassetten Elektroschrott?

    Nein, Videokassetten fallen nicht unter das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG). Sie enthalten keine Elektronik, sondern nur ein magnetisches Band und eine einfache Federmechanik.

  • Kann ich eine alte Kassette auch zerstören, bevor ich sie wegwerfe?

    Ja, bei sensiblen Inhalten wie privaten Aufnahmen können Sie das Band zerschneiden oder die Kassette zerbrechen. Das ändert aber nichts am Entsorgungsweg – die Teile landen weiterhin im Restmüll oder am Wertstoffhof.

  • Lohnt sich Digitalisieren auch bei 30 Jahre alten VHS-Kassetten?

    In den allermeisten Fällen ja. Solange das Band nicht sichtbar beschädigt oder verschimmelt ist, lässt sich auch bei älteren Kassetten noch ein brauchbares Bildsignal extrahieren. Je älter eine Kassette, desto dringender wird die Digitalisierung – Magnetbänder zersetzen sich mit der Zeit.